Skoliose Netzwerk Österreich

Psychologische Betreuung im OptimaMed Revital Resort Aspach

Psychologische Betreuung im OptimaMed Revital Resort Aspach

Wie wir in den vorhergehenden Berichten schon beschrieben haben, bieten wir Ihnen im OptimaMed Revital Resort Aspach während des Aufenthalts eine psychologische Betreuung mit Schwerpunkt auf der Förderung der Selbstkompetenz und geeigneten Bewältigungsstrategien sowie vielfältige Regenerations- und Entspannungstherapien an.

Auf Basis eines bio-psycho-sozialen Verständnisses von Gesundheit und Krankheit gibt es auch aus dem Bereich der Psychologie Hilfe und Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Skoliose. Als wissenschaftlich bestätigt gilt, dass sich körperliche (biologische) Faktoren, psychologische und das Verhalten betreffende Faktoren, ebenso wie soziale Komponenten im Leben eines jeden in Wechselwirkung beeinflussen können – zum Beispiel auf Schmerzen bzw. das subjektive Schmerzempfinden. Umgekehrt bzw. in weiterer Folge beeinflusst der Schmerz sowohl körperliche (biologische) Aspekte, hat Einfluss auf die Psyche und das Verhalten, aber auch auf zahlreiche Komponenten des sozialen Lebens.

Im Rahmen einer psychologischen Beratung können derartige individuelle Aspekte eruiert werden, auch eine Objektivierung der persönlichen „inneren Ausgeglichenheit“ kann geschaffen werden.

Zum Entspannen für Zwischendurch hat Psychologe Mag. Christian Brem eine Kurzversion (ca. 18. Minuten) einer „Anleitung zur Entspannung“ erstellt. Wir laden Sie ein es zu versuchen und sich auf diese Entspannungsübung einzulassen.

Anleitung zur Entspannung

Setzen Sie sich nun möglichst bequem zurecht und versuchen Sie, Ihre Muskeln so locker wie möglich zu lassen.

Wir beginnen bei den Händen.

Spannen Sie jetzt beide Hände und Unterarme fest an, achten Sie auf die Anspannung, die dabei entsteht, und wieder locker lassen. Achten Sie auf den Übergang von der Anspannung zur angenehmen Entspannung. Lassen Sie die Unterarme ruhen und konzentrieren Sie sich auch auf jeden einzelnen Finger, die Daumen, die Zeigefinger, die Mittelfinger, die Ringfinger und die kleinen Finger.

Nun kommen wir zu den Oberarmmuskeln.

Winkeln Sie beide Ellenbogen und spannen Sie die Oberarmmuskeln fest an, achten Sie wieder auf die Anspannung. Und wieder lockerlassen, lassen Sie beide Oberarme ganz locker und entspannt werden, achten Sie nur auf das angenehme Gefühl der Entspannung.

Jetzt strecken Sie beide Arme so weit, dass Sie die Anspannung intensiv an der Rückseite der Arme spüren und achten Sie auf die Spannung. Und wieder lockerlassen, legen Sie die Arme jetzt ganz bequem zurecht. Versuchen Sie, sich noch weiter zu entspannen. Und nun spannen Sie in beiden Armen Oberarme, Unterarme und Hände fest an und achten Sie auf die Spannung, und wieder lockerlassen. Versuchen Sie, die Muskeln in den Armen ganz locker werden zu lassen. Lassen Sie die Unterarme immer schwerer werden.

Konzentrieren Sie sich wieder auf jeden einzelnen Finger, die Daumen, die Zeigefinger, die Mittelfinger, die Ringfinger und die kleinen Finger.

Und jetzt kommen wir zur Stirn.

Versuchen Sie, auf der Stirn gleichzeitig Quer- und Längsfalten zu bilden, die Stirn ist jetzt ganz verspannt, und wieder lockerlassen, lassen Sie die Stirnmuskeln ganz locker werden, immer lockerer, bis die Stirn sich anfühlt wie eine glatte, leere Fläche.

Jetzt kommen wir zu den Augen.

Machen Sie Ihre Augen fest zu und achten Sie auf die Spannung in der Augenpartie, und wieder entspannen. Halten Sie Ihre Augen jetzt ganz leicht geschlossen, achten Sie nur auf das angenehme Gefühl der Entspannung. Lassen Sie die Augenlider schwer werden und achten Sie darauf, dass die Stirnmuskeln ganz gelöst sind und entspannt.

Nun beißen Sie Ihre Backenzähne fest aufeinander und achten auf die Spannung in der ganzen Kieferpartie, und wieder lockerlassen.

Lassen Sie Ihre Lippen und alle Gesichtsmuskeln ganz locker werden.

Versuchen Sie, Ihre Gesichtsmuskeln immer noch weiter zu entspannen. Achten Sie auf die Stirn, die Augenlider und die Nasenflügel, achten Sie auf das Gefühl der Ruhe, das sich ausbreitet, wenn Sie Ihr Gesicht immer mehr entspannen.

Jetzt spannen Sie bitte Ihr ganzes Gesicht an, die Stirn, die Kopfdecke, die Augenpartie, die Nase, die Lippen, Wangen, den Unterkiefer und das Kinn, und jetzt wieder entspannen.

Achten Sie darauf, dass der Unterkiefer ganz locker wird, dass die Wangen entspannt sind, dass die Stirn glatt wird und gelöst, dass die Augenlider schwer werden und achten Sie auf das Gefühl der Ruhe, das sich ausbreitet, wenn Sie Ihre Gesichtsmuskeln immer weiter entspannen.

Und nun kommen wir zu den Nackenmuskeln.

Drücken Sie jetzt Ihren Kopf nach vorn, so als wollten Sie mit dem Kinn Ihre Brust berühren und versuchen Sie gleichzeitig, das zu verhindern, halten Sie diese Spannung, und wieder lockerlassen. Achten Sie wieder auf den Übergang von der Anspannung zur angenehmen Entspannung. Balancieren Sie Ihren Kopf jetzt so aus, dass Ihre Nackenmuskeln ganz locker und gelöst werden. Versuchen Sie, sich immer weiter zu entspannen.

Jetzt kommen wir zu den Schultern.

Ziehen Sie Ihre Schultern in die Höhe, achten Sie auf die Spannung, die dabei entsteht, und wieder lockerlassen. Achten Sie jetzt nur auf das angenehme Gefühl der Entspannung. Lassen Sie die Muskeln immer gelöster werden. Lassen Sie die Entspannung jetzt bis in die Rückenmuskeln hineinstrahlen. Lassen Sie auch den Nacken, den Hals, den Unterkiefer und das Gesicht ganz locker werden. Lassen Sie die Entspannung weiter ausstrahlen, in die Arme und Hände bis in die Fingerspitzen, achten Sie dabei auf jeden einzelnen Finger, die Daumen, die Zeigefinger, die Mittelfinger, die Ringfinger und die kleinen Finger. Versuchen Sie, sich dabei immer noch weiter zu entspannen. Konzentrieren Sie sich jetzt auf Ihren Atem, achten Sie darauf, wie die Luft ein- und ausströmt. Halten Sie jetzt nach dem Einatmen die Luft für kurze Zeit an, achten Sie auf die Spannung in Ihrer Brust.

Und die Luft wieder ausströmen lassen, achten Sie darauf, wie sich die Brust beim Ausatmen angenehm entspannt. Wiederholen Sie das Einatmen und achten Sie wieder auf die Spannung, und genießen Sie die Entspannung beim langsamen Ausatmen. Verfolgen Sie jetzt nur das Ein- und Ausströmen Ihres Atems. Sprechen Sie innerlich mit, wie Sie ein- und ausatmen, und achten Sie auf das Gefühl der Ruhe, das sich dabei im ganzen Körper ausbreitet.

Nun kommen wir zur Bauchpartie.

Spannen Sie Ihre Bauchmuskeln an und beobachten Sie die Anspannung, und wieder lockerlassen. Lassen Sie Ihre Bauchmuskeln ganz locker werden. Konzentrieren Sie sich jetzt auf Ihren Rücken. Krümmen Sie Ihren Rücken nach vorn und achten Sie auf die Spannung entlang der Wirbelsäule, und nun lassen Sie sich wieder ganz locker zurückfallen. Entspannen Sie jetzt Ihren ganzen Rücken und lassen Sie die Entspannung der Rückenmuskeln nach vorne ausstrahlen, zur Brust- und Bauchmuskulatur, in die Schultern, in die Arme und Hände und das Gesicht.

Achten Sie jetzt wieder nur auf das Ein- und Ausströmen Ihres Atems, sprechen Sie innerlich mit, wie Sie ein- und ausatmen, lassen Sie sich dabei immer tiefer in die Entspannung fallen. Und nun spannen Sie Ihren ganzen Körper an, die Arme, die Schultern, das Gesicht, die Brust und den Bauch, und wieder lockerlassen. Versuchen Sie, sich immer noch weiter zu entspannen. (Achten Sie nur auf das Ein und Aus des Atems).

Jetzt kommen wir zu den Beinen.

Pressen Sie Ihre Fersen fest gegen den Boden, die Zehenspitzen gegen das Gesicht gerichtet, spannen Sie Ihre Unterschenkel, Oberschenkel und die Gesäßmuskeln fest an, und wieder lockerlassen. Achten Sie wieder auf den Unterschied zwischen der Anspannung und der angenehmen Entspannung, die sich allmählich ausbreitet. Lassen Sie Ihre Muskeln immer noch lockerer werden und versuchen Sie, sich dabei immer weiter zu entspannen.

Jetzt pressen Sie Ihre Fersen wieder fest gegen den Boden, richten diesmal die Zehenspitzen aber auch nach unten, achten Sie auf die Spannung in den Unterschenkeln, den Oberschenkeln und in den Sitzmuskeln, und wieder lockerlassen. Lassen Sie die Muskeln in den Beinen ganz locker werden. Achten Sie darauf, dass die Entspannung bis in die Füße hineinreicht bis in die Zehenspitzen. Lassen Sie die Beine immer entspannter und schwerer werden.

Lassen Sie nun die Entspannung von den Füßen hinaufströmen, durch die Beine zum Rücken, in die Brust, die Bauchgegend, die Schultern, die Arme und Hände bis in die Fingerspitzen, in den Nacken und in das Gesicht. Lassen Sie Ihren ganzen Körper locker und entspannt werden, die Stirn eine glatte leere Fläche, die Augenlider sind schwer und der Unterkiefer ist ganz locker. Lassen Sie Ihren Körper mit dem ganzen Gewicht auf dem Stuhl aufruhen.

Achten Sie jetzt noch einmal auf Ihre Atmung, versuchen Sie, sie gar nicht zu beeinflussen, sondern nur innerlich mitzusprechen, wie sie ein- und ausatmen. Registrieren Sie jetzt nur dieses Ein- und Ausströmen Ihres Atems, und entspannen Sie sich dabei immer noch weiter. Denken Sie an nichts anderes, als nur an das angenehme Gefühl der Entspannung. Und jetzt spannen Sie Ihren Körper langsam wieder an, beginnen Sie bei den Händen, winkeln Sie die Arme an, räkeln sich und strecken sich und öffnen die Augen.

OptimaMed Revital Resort Aspach
Revitalplatz 1
5252 Aspach
T +43 (0)7755 210 01
E office@revital-aspach.at

Quelle: Bild & Text OptimaMed Revital Resort Aspach

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